Das MFT-Telegramm dient zur Intensivierung des Informationsaustausches.
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Prüfungen als Lehraufgaben anerkennen
Nach der 2003 in Kraft getretenen neuen Approbationsordnung für Ärzte nehmen praktisch-mündliche Prüfungen zum Nachweis fächerübergreifender Kenntnisse wesentlich mehr Zeit in Anspruch als früher. Dies führt zu einer deutlich gestiegenen Belastung von Prüfern und Studierenden. Einzelne Hochschullehrer müssen bis zu 50 Prozent mehr Prüfungsleistungen erbringen als früher. Dabei werden sie von der Approbationsordnung meist stundenlang zu einem doppelten Beisitz gezwungen. Trotzdem werden Prüfungszeiten von den Ländern kapazitär nicht auf die Lehrzeit angerechnet. In einem abgestimmten
Positionspapier
sprechen sich deshalb die Anatomische Gesellschaft, die Deutsche Physiologische Gesellschaft, die Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie sowie der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften und dem MFT für eine kapazitätsrechtliche Anerkennung der Prüfungstätigkeit in den Staatsexamina als Teil der Lehre aus. Gleichzeitig fordern sie den Bundesgesetzgeber auf, die vollzogene Erhöhung der Prüfungsaufgaben im Medizinstudium kritisch zu reflektieren. Prüfungszeiten dürfen nicht länger auf Kosten der Lehre gehen.
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Stärkung der hausärztlichen Versorgung
In verschiedenen ländlichen Gebieten Deutschlands zeichnet sich ein Nachwuchsmangel in der hausärztlichen Versorgung ab. Dieser Versorgungsbereich wird von Fachärztinnen und -ärzten der Allgemeinmedizin, Kinder- und Jugendmedizin sowie Inneren Medizin sichergestellt. Untersuchungen zu den Ursachen für den sich abzeichnenden regionalen Mangel legen nahe, dass diese insbesondere in den Arbeitsbedingungen der Ärztinnen und Ärzte sowie der relativ unstrukturierten Weiterbildung liegen. Es bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass das Medizinstudium Ursache für die sinkende Attraktivität des Versorgungsbereichs sein könnte. Gleichwohl gibt es aktuelle Bestrebungen, die Ärztliche Approbationsordnung (ÄAppO) zu ändern. Dies hält der MFT für nicht zielführend. Bessere und kostengünstigere Lösungen finden Sie
hier.
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113. Deutscher Ärztetag wendet sich gegen Qualitätssicherung von Universitäten
Der 113. Deutsche Ärztetag forderte im Mai 2010 „zugunsten der Erhöhung der Attraktivität und Basisnähe des Praktischen Jahres (PJ) die Vorschriften in den §§ 3 und 4 der Approbationsordnung für Ärzte (ÄAppO) zu ändern. Der Einsatz der PJ-Studenten muss in allen qualifizierten Krankenhäusern auch ohne den Status Lehrkrankenhaus anerkannt werden.“
Diese Entschließung richtet sich gegen europäisches Recht und würde zu einer Qualitätsverschlechterung und Erhöhung der Ausbildungskosten führen.
Unsere Stellungnahme zu der Forderung des Deutschen Ärztetages finden Sie
hier.
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Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Lehre in der Medizin 2010
Professor Dr. Peter Dieter (Dresden)
Professor Dieter ist an der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden für seinen besonders innovativen und studentenzentrierten Unterricht im Fach Biochemie bekannt. Dieses erreicht bei Lehrevaluationen stets einen Spitzenplatz. In seinem Fachbereich war Professor Dieter an der Entwicklung des zukunftsorientierten Reformcurriculums DIPOL maßgeblich beteiligt. Dieses soll durch Interdisziplinarität und Praxisbezug bewirken, dass die Studierenden als junge Mediziner einen leichteren Einstieg in die klinische Tätigkeit bekommen. Auch der internationale Austausch in Famulaturen und PJ wurde in Dresden durch die Etablierung zahlreicher Austauschpartnerschaften, etwa mit der Harvard Medical School, durch den großen Einsatz von Professor Dieter erleichtert. Deswegen wundert es auch nicht, dass die Studierenden den Preisträger als Lehrer erleben, der mitreißend die Grundlagen seines Faches vermittelt, jederzeit unkompliziert auf Probleme oder Projekte angesprochen werden kann und durch große Kompetenz den Respekt der Hörerschaft erlangt.
Neben seinem hohen Engagement am eigenen Standort war Professor Dieter auch einer der ersten Beteiligten beim Aufbau des „Master of Medical Education“. Er ist das dienstältestes Mitglied im Vorstand der Akademie für Ausbildung der Hochschulmedizin (AHM). Seine Beiträge hierzu und die Leitung eines Moduls mit Fokus auf Leadership und Fakultätsentwicklung sind wichtige Anteile des Studienganges. Die Mitarbeit des Preisträgers im Vorstand der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA), bei der International Association for Medical Education (amee) und in anderen Fachgesellschaften runden das Bild des Wissenschaftlers ab, der sich mit großer Beharrlichkeit für die Verbesserung der Rahmenbedingungen der medizinischen Lehre einsetzt.
Ein Foto des Preisträgers und seinen Lebenslauf finden Sie hier:
Lebenslauf des Preisträgers
Bild des Preisträgers
Professor Dr. Jürgen Schäfer (Marburg)
Professor Schäfer hat an der Philipps Universität Marburg die Vorlesung „Dr. House revisited - oder: hätten wir in Marburg den Patienten auch geheilt“ durchgeführt, die nicht nur unter den Studierenden, sondern auch bei Medienvertretern in ganz Deutschland Aufsehen erregte. Durch die Veranstaltung, in der vom Dozenten unter reger studentischer Beteiligung die von „Dr. House“ diagnostizierten seltenen Krankheitsbilder wissenschaftlich korrekt aufbereitet werden, wurde Professor Schäfer innerhalb kürzester Zeit zu einem der bekanntesten Hochschullehrer des Landes. Das innovative Konzept hat den Einsatz digitaler Lehrmittel vielerorts angeregt und die Fachwelt zur Planung des Aufbaus einer “Nationalen Mediensammlung Medizin“ inspiriert, in der zahlreiche Mediendateien für die Nutzung in der medizinischen Lehre gesammelt werden sollen.
Doch „Dr. House revisited“ bildet nur ein Fragment dessen ab, was der klinische Oberarzt Professor Schäfer in seinem bisherigen Wirken für die Lehre am Medizinischen Fachbereich Marburg erreicht hat. So ist er eng in Organisation und Ausgestaltung der Lehre eingebunden und warb für ein künftiges Lernzentrum Drittmittel in großem Umfang ein. Ein von ihm geplantes „Marburger Medizin Museum“ steht noch vor der Realisierung. Insofern zeigt der Preisträger in beeindruckender Weise, dass Forschung, Krankenversorgung und exzellente Lehre sich nicht ausschließen, sondern sich vielmehr ergänzen und gegenseitig befruchten können.
Ein Foto des Preisträgers und seinen Lebenslauf finden Sie hier:
Lebenslauf des Preisträgers
Bild des Preisträgers
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Arbeiten am Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog (NKLM)
Kompetenzorientierte Lernziele stehen für das Medizinstudium in Deutschland im Kontrast zu vielen anderen Ländern noch nicht auf nationaler Ebene zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund und der aktuellen Diskussion in den Wissenschafts- und Gesundheitsministerien haben die Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA) und der MFT mit Vertretern aus medizinischen Fachgesellschaften, Organisationen der Selbstverwaltung, zuständigen Ministerien und Behörden sowie Wissenschaftsorganisationen vor, einen Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Medizin (NKLM) zu erarbeiten. Ziel ist ein am Berufsbild des Arztes orientierter Katalog, der konsentierte Lernziele bereithält, auf die Lehrende zurückgreifen können. Die Approbationsordnung für Ärzte und die EU-Direktive 2005/36/EC geben den Rahmen vor. Der hierfür zu entwickelnde Lernzielkatalog soll den Fakultäten keinen statischen Rahmen vorgeben und Freiheit für eine individuelle Schwerpunktsetzung lassen. Es wird auch kein Qualifikationsprofil für eine zweistufige Ausbildung mit Bachelor- und Master-Abschlüssen erarbeitet, sondern es findet eine Orientierung an der in Deutschland bestehenden Struktur des Medizinstudiums mit den Gegenstandskatalogen statt.
GMA und MFT haben dafür eine Lenkungsgruppe gebildet, die die Steuerung von Rahmenbedingungen, Ziele und Ergebnisse der praktischen Projektarbeit übernimmt, die von Experten der GMA und anderen ausgewiesenen Experten der medizinischen Ausbildung geleistet wird. Die GMA wird dabei als didaktisch-wissenschaftlicher Arm des MFT wirksam. Die Lenkungsgruppe soll ferner die Abstimmung mit anderen Organisationen und Gremien sicherstellen. Organisatorisch ist die Lenkungsgruppe unter dem Dach der Akademie für Ausbildung in der Hochschulmedizin (AHM) des MFT angesiedelt. Die Leitung der Lenkungsgruppe wird kollegial, in partnerschaftlicher Abstimmung von den Vorsitzenden der AHM (Prof. Hickel) und der GMA (Prof. Hahn) wahrgenommen. Die abschließende Entscheidung über den Entwurf des Lernzielkatalogs wird vom MFT-Präsidium getroffen werden.
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Hochschulmedizingesetze der Länder
In verschiedenen Ländern stehen Novellierungen der Hochschulmedizingesetze an. Dabei besteht zum Teil die Gefahr, dass es
zur Schwächung der Belange von Forschung und Lehre und der damit verbundenen Stellung der Dekane kommt. Ein aktuelles
Beispiel ist Hessen. Ein besonderes Anliegen ist dem MFT nach Durchsicht des Gesetzentwurfs der Erhalt der bisherigen
Regelung des § 10 Abs. 2 des Gesetzes für die hessischen Universitätskliniken. Der geplante Ausschluss der Fachebene des
Dekans hinsichtlich der Entscheidungen des Aufsichtsrats erscheint uns in der Novellierung des Gesetzes als nicht zielführend.
Wir empfehlen daher dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst nachdrücklich, weiterhin eine kompetente Vertretung
der Belange der medizinischen Forschung und Lehre in den Führungsgremien der Universitätsmedizin zu gewährleisten.
Unsere Stellungnahme zur Anhörung finden Sie
hier.
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Nationale Gesundheitsforschungsinitiative
Das BMBF plant, im Rahmen der Nationalen Gesundheitsforschungsinitiative die Zusammenarbeit von außeruniversitären und
universitären Einrichtungen in neuen Zentren langfristig zu fördern. Bei der Bildung "Deutscher Zentren der
Gesundheitsforschung" ist u.a. das Problem aufgetaucht, wie die Mittel des Bundes den beteiligten Einrichtungen zugeteilt
werden können. Hiermit sind erhebliche Implikationen für die Ausgestaltung der Zusammenarbeit - insbesondere zwischen
Helmholtz-Einrichtungen und Universitäten - verbunden.
Zur Klärung der finanzrechtlichen und technischen Fragen haben VUD und MFT ein Gutachten zu
Fördermöglichkeiten
des Bundes und der Länder erteilt. Das
Gutachten
wurde im Januar 2010 von Herrn Wolfgang Eckey, Senatsdirigent a.D., erstellt, der über jahrzehntelange
einschlägige Erfahrungen als Abteilungsleiter in der Berliner Senatsverwaltung verfügt.
Ferner hat der MFT ein
Gutachten
zu Art. 91 b GG erteilt, das von Herrn Prof. Max-Emanuel Geis, Leiter der Forschungsstelle für
Wissenschafts- und Hochschulrecht, Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Erlangen-Nürnberg
im November 2009 erstellt wurde. Diesem Gutachten ist zu entnehmen, dass eine nachhaltige Förderung nationaler
Wissenschaftsaufgaben nicht ausschließlich institutionell finanziert werden muss, wie der auf 15 Jahre angelegte
Hochschulpakt und die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern als strukturbildende Projektfördermaßnahme zeigen.
In dem Gutachten wird ausgeführt, dass drei Evaluationszyklen (20 - 25 Jahre)notwendig sind, um die gewünschte internationale
"Leuchtturmfunktion" heranzubilden. Da jede staatliche Förderung regelmäßig evaluiert werden sollte, wäre die gesamte
Forschungszeit der Leistungsträger in der institutionellen und der projektbezogenen Förderung als gleich anzusetzen.
Die im Kosten-Leistungsverhältnis effizientere Projektfinanzierung ermöglicht darüber hinaus bei der Gewährung von
Overheadkosten die Heranbildung eines flexiblen sich selbsttragenden Wissenschaftssystems.
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Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin: Schreiben an die Bundeskanzlerin
Am 16. Oktober 2009 hat die Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin an die Verhandlungsführer der neuen Regierungskoalition ein
Schreiben gesendet. Darin wurde gebeten, Vorschläge der Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin bei den Koalitionsverhandlungen
zu berücksichtigen. Dieses Schreiben können Sie
hier
einsehen.
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1. Forum Deutsche Hochschulmedizin e.V.,
MFT und VUD LOM und Hochschulmedizin - Königsweg oder Fehlorientierung
Der Dachverband Deutsche Hochschulmedizin e.V. (Verband der Universitätsklinika Deutschlands (VUD) und der
Medizinische Fakultätentag (MFT)) führt am Donnerstag, 26. November 2009 in der Zeit von 11:00 bis 16:30 Uhr in Berlin ein
Forum zur leistungsorientierten Mittelvergabe (LOM) in der Hochschulmedizin durch.
Die Einführung der leistungsorientierten Mittelvergabe (LOM) in der Hochschulmedizin gehört zu den umstrittensten Themen des
letzten Jahrzehnts. Dabei gab es sowohl innerhalb der Fakultäten und Uniklinika als auch zwischen Ministerien und Hochschulen
heiße Diskussionen. Mit dem Tarifabschluss der Länder (TV-L) vom 1. März 2009 wurden leistungsorientierte Komponenten für den
Großteil der Landesbeschäftigten inzwischen wieder abgeschafft; allein für die Hochschulen und Forschungseinrichtungen bleibt
die LOM erhalten.
Nach 15 Jahren ist es Zeit für eine Bestandsaufnahme und ein Zwischenfazit. Welche Erfahrungen konnten gesammelt werden?
Wurden mehr Bürokratie oder verlässliche Steuerungsinstrumente geschaffen? Wie soll die Universitätsmedizin in Zukunft
gelenkt werden?
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Innovationsforum Medizintechnik
Nach dem sehr erfolgreichen zweiten Innovationsforum im Oktober des vergangenen Jahres mit mehr als 200 Teilnehmern treffen
sich auch 2009 wieder Vertreter aus der Wirtschaft, der Wissenschaft, der Politik sowie dem Gesundheitswesen in Berlin beim
Innovationsforum Medizintechnik, um sich über die deutsche Medizintechnikbranche auszutauschen. Das Forum, welches gemeinsam
mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), SPECTARIS, dem Zentralverband Elektrotechnik- und
Elektroindustrie e.V. (ZVEI), dem Bundesverband Medizintechnologie e.V. (BVMed) sowie in diesem Jahr erstmalig mit dem
Medizinischen Fakultätentag (MFT) organisiert, findet am 29. Oktober 2009 in der Zeit von 10:30 bis ca. 16:30 Uhr im
Berliner Tagungszentrum „axica“ (Pariser Platz 3, 10117 Berlin) statt.
Mit dem Innovationsforum Medizintechnik soll einerseits die Vernetzung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft intensiv gefördert
werden. Andererseits soll aufgezeigt werden, dass innovative Medizintechnik aus und für Deutschland eine sehr wichtige Rolle
spielt, Hürden überwinden muss, aber auch Kosten einsparen kann. Ein Punkt werden auch wieder die neuesten Ergebnisse der
Studie zum Einsparpotenzial innovativer Medizintechnik sein.
Ein weiterer wichtiger Punkt wird der Innovationswettbewerb Medizintechnik des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
(BMBF) sein. Im Rahmen der Veranstaltung werden die diesjährigen Gewinnerprojekte prämiert. Weitere spannende Themen rund um
das Thema Innovationen in der Medizintechnik stehen an diesem Tag auf der Agenda.
Das ausführliche Programm des Innovationsforums Medizintechnik finden Sie ab Ende Juli im Internet auf der
Veranstaltungswebseite unter
www.innovationsforum-medizintechnik.de
. Anmelden können Sie sich bereits ab heute über diese Webseite. Hier finden Sie unter anderem auch die
Dokumentationen der letzten beiden Foren.
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Bologna auf dem Prüfstand – „Bloggewitter“ auf SciLog vom 15. – 22. Juni 2009
Am 19. Juni 1999 unterzeichneten die europäischen Bildungsminister in Bologna eine Erklärung, deren Ziel die Schaffung eines
einheitlichen europäischen Hochschulraums ist. Diesen runden Jahrestag nehmen die SciLogs, eine Familie von Wissenschaftsblogs,
und das Magazin „Spektrum der Wissenschaft“ zum Anlass, ab Montag, den 15. Juni 2009, für eine Woche den
Bologna-Prozess auf ihrer Homepage (
http://www.scilogs.de/artikel/994208
) auf den Prüfstand zu stellen.
In einem kontroversen, interdisziplinäre Dialog diskutieren neben den SciLog Bloggern unter anderem die Direktorin des
Internationalen Zentrums für Hochschulforschung sowie die Präsidenten des Stifterverbands und des Allgemeinen Fakultätentags
neben weiteren renommierte Gastautoren über die Zukunft des deutschen Hochschulbildungssystems und die möglichen Konsequenzen
einer Umsetzung von Reformkonzepten im Rahmen von Bologna.
Ziel des Bloggewitters ist es, aus den verschiedenen Perspektiven ein möglichst umfassendes Bild der Lage der deutschen
Hochschulen zu zeichnen, Erfahrungen transparent zu machen und konstruktiv über die weiteren Perspektiven zu diskutieren.
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