Adolf-Schmidt-Medaille
Adolf Schmidt, Ordinarius für Innere Medizin der Universität Halle a. S. von 1907 – 1918, hatte für den 4. Januar 1913 den ersten Medizinischen Fakultätentag nach Halle a. S. einberufen und der Sitzung von 20 teilnehmenden Fakultäten präsidiert.
Die Adolf-Schmidt-Medaille wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich herausragende Verdienste durch Mitarbeit im Medizinischen Fakultätentag oder durch Unterstützung der Aufgabenerfüllung der Medizinischen Fakultäten erworben haben. Vorschlagsberechtigt sind die Mitglieder des Präsidiums sowie die Dekane der Mitgliedsfakultäten. Über die Verleihung der Medaille entscheidet das Präsidium.
Bisherige Preisträger sind:
2011 Herr Prof. Neuser, Mainz
2010 Herr von Heyden, Bonn
2009 Herr Prof. Putz, München
2007 Herr Prof. Hoppe, Berlin
2006 Herr Prof. Encke, Frankfurt
2005 Herr Prof. Niethammer, Tübingen
2004 Herr Dr. Lange, Berlin
2003 Herr Prof. Lehnert, Erlangen
2001 Herr Prof. Kemper, Münster
2000 Herr Prof. Valentin, Erlangen
Der Geheime Medizinalrat Professor Dr. med. Dr. h.c. Adolf Schmidt
Prof. Schmidt wurde am 7. März 1865 in Bremen geboren. Nach einem Studium der Mathematik, Naturwissenschaften und Medizin an den Universitäten Jena, Tübingen, Berlin und Bonn promovierte er 1889 in Bonn mit einer Arbeit über „die Physiologie der Nierensekretion" zum Dr. med. und habilitierte sich dort 1895 für innere Medizin. Am 1. Juli 1907 wurde er zum ordentlichen Professor und Direktor der Medizinischen Poliklinik der Universität Halle a. S. ernannt. Schmidt verstarb am 11. November 1918.
Weitere biografische Daten:
1910 Mitglied der Akademie der Naturforscher (Leopoldina) in Halle a. S.
1910 Verleihung des Titels Geheimer Medizinalrat
1912 Herausgeber des „Zentralblatt für Innere Medizin"
1913 Ehrendoktor der Rechte der University of Maryland, USA
1915/16 Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Halle a. S.
1916/17 Rektor der Universität Halle a. S.
